Name

Der Name Rettenbach scheint im Jahr 1388 erstmals als Rotumpoh auf. Aus Rotumpoh wurde Reutempach , 1668 Retenbach , 1773 Reuttenbach und im 19. Jahrhundert dann endgültig Rettenbach . Jedenfalls hängt der Name des Ortes irgendwie mit dem rötlichen Wasser des Baches zusammen. Früher mögen ja Sümpfe das Tal bedeckt haben und die rötliche Färbung des Baches wird wahrscheinlich größer gewesen sein. Das Wasser ist sehr eisenhältig (Säuerling). Andererseits könnte auch das hier vorkommende Gestein (vor allem Kupfer- und Schwefelkies) mit dem Rot etwas zu tun haben. Eine andere Deutung leitet den Namen von „Retten“ ab. Angeblich soll sich die Burgbesatzung in Notzeiten durch einen unterirdischen Gang vom tiefen Schlossbrunnen aus nach Rettenbach gerettet haben; eine Sage erzählt, dass man eine Ente in den Bernsteiner Schlossbrunnen geworfen hätte, die dann in Rettenbach herausgekommen sei.